Eppur si muove

Die Planeten am Nachthimmel haben die Menschen zu allen Zeiten fasziniert, und seit Jahrhunderten versuchen aufwändige mechanische Planetarien, sogenannte orreries, ihre Umlaufbahnen zu simulieren. Mein Werkstoff ist nicht Metall, sondern Code, und so habe ich mir mein ganz persönliches CSS-Sonnensystem geschrieben.


CSS-Sonnensystem, massstabsgetreu in Raum und Zeit.

Die Ansicht zeigt die acht Planeten Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun mit ihren jeweiligen Umlaufbahnen. Die Darstellung ist massstabsgetreu, die Animationsgeschwindigkeit beträgt 10 Sekunden pro Jahr. Der Code des gesamten Planetariums ist kleiner als 10kb.

«Eppur si muove» («und sie bewegt sich doch») soll Galileo Galilei mit Bezug auf die nicht im Zentrum des Universums stehende, sondern sich vielmehr um die Sonne drehende Erde gesagt haben. Wie genau sich was bewegt, zeigt nun mein kleines Privatplanetarium an.

 

Menhir

Wie haben wir sie geliebt, den Gallier Asterix und seinen Freund Obelix, den Hinkelsteinlieferanten! In der Fachsprache heissen Hinkelsteine «Menhire», und die gibt es nicht nur in Schottland oder der Bretagne, sondern auch in der Schweiz. Mein neuer Beitrag auf Radio SRF 2 Kultur.

 

Maverick

In den Tiefen des Internet Archive lagern Sachen von mir, die ich längst vergessen habe. «Maverick» zum Beispiel, ein vor genau 15 Jahren programmiertes puzzle game mit Sounds des Blues-Green-Pianisten Jean-Luc Gassmann, die aus einer im Juli 2004 aufgenommenen Improvisation mit dem Titel «In Spain» stammen.

Auch wenn die zugrundeliegende Flash-Technologie längst in Frieden ruht: Knobelfreundinnen und -freunde werden sich die Hände (und die Augen) reiben.

 

Dezimalzeit

Fünf Uhr mittags, Mitternacht um 10 Uhr: Ginge es nach dem Willen der französischen Revolution, drückten wir heute die Uhrzeit in Dezimalwerten aus. Mein neuer Beitrag auf Radio SRF 2 Kultur.

 

Showcase zum Dritten

Vor zwei Jahren programmierte ich eine Webapp namens «Mont», die im Augmented-Reality-Modus Schweizer Berggipfel und Hügelkuppen benennt und, zusammen mit Gipfelhöhe und Distanz, auf dem Handy anzeigt. Nach meinen beiden Anwendungen «swisspeaX» und «Altiswiss» ist nun auch «Mont» in den Showcase-Katalog der Opendata-Plattform des Bundes und der Kantone opendata.swiss aufgenommen worden.

PS: Letztes Jahr war ich zu Gast an der International Conference on Creative Media Technologies an der Fachhochschule St. Pölten, wo ich das Projekt vorgestellt habe. Auf Einladung habe ich ein paper über die Technik dahinter verfasst, dessen peer review nun erfolgreich abgeschlossen ist. Wer die App ausprobieren will, kann das auf seinem iPhone tun; wer sich für die Technik interessiert, blättert in dieser sneak preview.


Hügelkette am Vierwaldstättersee südlich von Weggis LU.

 

Bus

Wir sitzen vielleicht noch beim Kaffee, doch bald geht’s zur Arbeit oder zum Einkaufen. Und falls wir dazu den Bus nehmen, wird das ein kleiner Ausflug in die französische Kulturgeschichte. Mein neuer Beitrag auf Radio SRF 2 Kultur.

 

Hungerbrot

Wir sitzen beim Frühstück, mit Kaffee, Tee, mit Brot, Butter und Konfitüre – kein Luxus, eine ganz normale kleine Mahlzeit. Aber: Es gab Zeiten, in denen Getreide und Brot knapp wurden, Zeiten des Hungers und damit des sogenannten «Hungerbrots». Mein neuer Beitrag auf Radio SRF 2 Kultur.

 
 
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