Hungerbrot

Wir sitzen beim Frühstück, mit Kaffee, Tee, mit Brot, Butter und Konfitüre – kein Luxus, eine ganz normale kleine Mahlzeit. Aber: Es gab Zeiten, in denen Getreide und Brot knapp wurden, Zeiten des Hungers und damit des sogenannten «Hungerbrots». Mein neuer Beitrag auf Radio SRF 2 Kultur.

 

Vorwärts in die Vergangenheit

Die Entdeckung eines unscheinbaren Bronzeklumpens in den Überresten eines Schiffswracks aus der Antike zeigt: Die alten Griechen waren in der Lage, komplexe mechanische Rechenmaschinen zu bauen. Der 2100 Jahre alte Mechanismus von Antikythera war ein leistungsfähiger astronomischer Kalenderrechner. Der handgetriebene Apparat, so haben jahrzehntelange Forschungen ergeben, berechnete den Lauf von Sonne und Mond voraus, dazu die Mondphasen, die Sonnen- und Mondfinsternisse und den Vierjahreszyklus der panhellenischen Spiele einschliesslich des jeweiligen Austragungsortes.

Der Mechanismus hat mich beschäftigt, seit ich 2011 erstmals in der damaligen Sonntagszeitung «Der Sonntag» darüber geschrieben habe (pdf). Letztes Jahr habe ich ihn als 2D-Simulation nachgebaut, ich habe darüber Referate gehalten, und schliesslich habe ich das epochale Gerät in Virtual Reality wiederauferstehen lassen. Das Modell ist auf allen Geräten lauffähig und lässt sich beliebig drehen und zoomen. Auf dass sich jede und jeder ein Bild von der staunenswerten Technologie machen kann, über die die klassische Antike einst verfügte – und die im Strudel der kriegerischen Geschichte verloren ging, um erst eineinhalb Jahrtausende später (vermeintlich neu) erfunden zu werden.

Der Mechanismus von Antikythera als Nachbau in Web-VR.

 

Patent Ochsner

Jahrzehntelang gehörte das morgendliche Scheppern der Kehrichtabfuhr zum Schweizer Alltag. Es stammte von den feuerverzinkten Abfalleimern des findigen Zürcher Unternehmers Jakob Ochsner. Mein neuer Beitrag auf Radio SRF 2 Kultur.

 

Sudoku


Zufällig, schwer, aber stets lösbar: Sudoku Marke Eigenbau.

Was tut der Gamer, der's gerne schwierig mag und in den einschlägigen Stores nicht fündig wird? Richtig, er schreibt sich sein Game gleich selbst. Seit vielen Jahren ist das Zahlenrätsel namens Sudoku das Spiel meiner Wahl, wenn es darum geht, Zeit in Bahn und Bus zu überbrücken und dabei das Hirn ein paar Klimmzüge machen zu lassen. Nur sollen die Rätsel nicht bloss zufällig sein, sondern richtig schwer, aber dennoch vollständig lösbar. Wer also gerne schwierige Sudokus mag: Voilà.

 

De re publica

2017 war ich mit einem lightning talk über mein Projekt «100 Sekunden» da, 2019 mit meinem Vortrag «Raus aus dem Museum», und dieses Jahr war ich mal wieder nur gewöhnlicher Besucher. Ein ungemein interessierter allerdings: Wie stets war die re:publica in Berlin jene ganz besondere Mischung aus Konferenz und Messe zu den Themen Netzpolitik, Gesellschaft, Kultur und Wissenschaft, und wie stets bot sie jede Menge food for thought.

Es wird nicht meine letzte gewesen sein. Post:publica ist pre:publica: Nächstes Jahr, gleiche Zeit, gleicher Ort.


Eröffnung der re:publica 24 unter dem Motto «who cares?» auf der Stage 1 in der Station Berlin.

Cyanometer

Bei Sonnenschein ist der wolkenlose Himmel strahlend blau. Nur, wie blau genau? Das lässt sich mit dem sogenannten Cyanometer bestimmen, einer Schweizer Erfindung aus dem 18. Jahrhundert. Mein neuer Beitrag auf Radio SRF 2 Kultur.

 

Meton-Zyklus

Die Phasen des Mondes haben die Menschen immer fasziniert, schon vor Tausenden von Jahren – ein Zyklus ganz besonders, der sogenannte Meton-Zyklus. Mein neuer Beitrag auf Radio SRF 2 Kultur.

 
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