Von Antikythera zum 3D-Druck

Als ich vor 15 Jahren meinen ersten Artikel über den Mechanismus von Antikythera schrieb, tat ich dies wie stets nach einer gründlichen Recherche, die mich bis zum damaligen lead researcher in der Sache, dem Mathematiker und Dokumentarfilmer Tony Freeth, nach London geführt hatte. Ich ahnte noch nicht, dass dies erst ein bescheidener Anfang war: Über diesen staunenswerten astronomischen Kalenderrechner sollte ich noch eine ganze Reihe von Artikeln schreiben, den historischen Apparat erst in 2D, danach in 3D nachkonstruieren, um schliesslich dem antiken Beispiel folgend eigene Mondrechner zu bauen, zuerst als interaktive Visualisierung, danach gar als mechanischen Rechner.


Mechanischer Mondrechner «Meton» (3D-Druck bzw. Eichenholz und Stahl).

Nun ist die Peer Review abgeschlossen, und meine jahrelange Untersuchung wird als wissenschaftliches Paper publiziert. Wer bis zum offiziellen Erscheinungstermin nicht warten mag: Hier gibt's meinen Aufsatz From Antikythera to 3D Modeling: The Moon Machine zum Download.


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