Raus aus dem Museum!

Digitalisieren war gestern: Bibliotheken und Museen, die ihre Bestände in digitaler Form erfassen, sind noch längst nicht im Informationszeitalter angekommen. Daten sind nämlich bloss Daten und noch lange keine Information, geschweige denn Wissen. Dazu braucht es neue Kontexte und neue Anwendungen. Zum Beispiel Games, online und auf dem Smartphone; je verquerer, desto besser. Denn Games können viel mehr als bloss unterhalten: Games lassen die Menschen in reale und virtuelle Welten eintauchen. Sie sind Bühnen der Imagination, und sie sind Kunst.

Daher: Daten raus aus den beschaulichen Musentempeln und rein in die wilden Hackdays. Kooperationen mit Entwicklern, Gamedesign- und Kunsthochschulen, Online-Competitions und Kulturdaten-Roadshows, Aus- und Weiterbildungscamps – und vor allem Gamification: Die Kulturdaten und Computergames sind der Nährboden für eine neue Digitalkultur. Erste Schösslinge giesse ich, bereits zum zweiten Mal, am 8. Mai 2019 an der re:publica in Berlin. Auf Wiedersehen am Gleisdreieck!


«Lightning Talk» über mein «100-Sekunden-Lexikon» am 9. Mai 2017 an der «re:publica» in der Station Berlin. (Bild: Lea Suter)