Mondmaschine

«The Moon Machine» heisst das Referat, das ich heute an der International Conference on Creative Media Technologies (IConCMT) an der Fachhochschule St. Pölten und letzte Woche am International Illustration Research Symposium «Apparatus» an der Koç-Universität in Istanbul gehalten habe – eine Reise, die 2011 mit meiner ersten Begegnung mit dem Mechanismus von Antikythera begann, die mich zu eigenen Visualisierungen in 2D und in VR und zum virtuellen Mondrechner «Meton» führte und die mit meinem eigenen mechanischen Mondphasenrechner vorläufig endet.

Ich war stets meilenweit davon entfernt, ein wie auch immer geartetes Zeichentalent zu entwickeln, doch die beiden Konferenzen haben mir klar gemacht, dass ich erstaunlicherweise trotz allem so etwas wie ein Illustrator geworden bin. Mögen meine interaktiven Ausflüge in die Wissenschaftsgeschichte, in die Archäologie und in die Astronomie auch im Kreis der wirklich begabten Künstlerinnen und Medieningenieure Verbreitung finden.


Vom Mechanismus von Antikythera zu meinem mechanischen Mondrechner «Meton»: Referat an der Koç-Universität in Istanbul. (Bild: Katharina Jeger)


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