Als ich vor 15 Jahren meinen ersten Artikel über den Mechanismus von Antikythera schrieb, tat ich dies wie stets nach einer gründlichen Recherche, die mich bis zum damaligen lead researcher in der Sache, dem Mathematiker und Dokumentarfilmer Tony Freeth, nach London geführt hatte. Ich ahnte noch nicht, dass dies erst ein bescheidener Anfang war: Über diesen staunenswerten astronomischen Kalenderrechner sollte ich noch eine ganze Reihe von Artikeln schreiben, den historischen Apparat erst in 2D, danach in 3D nachkonstruieren, um schliesslich eigene Mondrechner zu bauen, zuerst als interaktive Visualisierung, danach gar als mechanischen Rechner.

Mechanischer Mondrechner «Meton» (3D-Druck bzw. Eichenholz und Stahl).
Nun hat die Fachhochschule St. Pölten, wo ich meine Ergebnisse im vergangenen November anlässlich der International Conference on Creative Media Technologies präsentiert hatte, das Paper über meine jahrelange Untersuchung publiziert. Hier steht mein Aufsatz From Antikythera to 3D Modeling: The Moon Machine zum Download.
