De re publica

2017 war ich mit einem lightning talk über mein Projekt «100 Sekunden» da, 2019 mit meinem Vortrag «Raus aus dem Museum!», und dieses Jahr war ich mal wieder nur gewöhnlicher Besucher. Ein ungemein interessierter allerdings: Künstliche Intelligenz, Plattform-Oligopole, rechtsextreme Politik und wie wir den Raum der sozialen Medien wieder zurückgewinnen müssen: Die re:publica in Berlin, jene ganz besondere Mischung aus Konferenz und Messe zu Netzpolitik, Gesellschaft, Kultur und Wissenschaft, bot einmal mehr jede Menge food for thought. Post:publica ist prae:publica – auf Wiedersehen nächstes Jahr in der Station Berlin.


Talk «Raus aus dem Museum!» auf der re:publica 2019.

Scheisstage

Im 19. Jh. kamen die ersten Stempeluhren auf, und seither ärgern sich Angestellte über die lästige Pflicht, ihre Arbeitszeit zu erfassen. Doch schon lange vorher wollten Arbeitgeber wissen, wie lange ihre Angestellten gearbeitet hatten. Resultat: die sogenannten «Scheisstage». Mein neuer Beitrag auf Radio SRF 2 Kultur.

 

Gerade Zahlen

Heute ist Donnerstag, der 22. Mai, und 22 ist eine gerade Zahl. Bloss, weshalb soll eine Zahl ausgerechnet gerade oder ungerade sein? Und was wäre denn eigentlich eine krumme Zahl? 100 Sekunden Sprach- und Mathematikgeschichte – mein neuer Beitrag auf Radio SRF 2 Kultur.

 

Einmal digital und zurück

Wissen, Handel, Kultur – alles ist digital. Die für die Digitalisierung von Inhalten benötigte Technologie und Software sind in vielen Fällen quelloffen und kostenlos. Am Beispiel meines Mondphasenrechners «Meton» lässt sich zeigen, wie sich ein antikes astronomisches Konzept visualisieren und interaktiv machen lässt – und wie es sich am Ende, dank Open-Source-Programmen und 3D-Drucker, gar in einen mechanischen Rechner verwandeln lässt. Und so waren meine Astronomierechner und ich bereits zum zweiten Mal zu Gast am Open Education Day an der Pädagogischen Hochschule Bern.

Billard

Wir kennen es alle: Das Pub am Nachmittag müffelt nach abgestandenem Bier, und in der Ecke steht ein Billardtisch, der schon bessere Tage gesehen hat. Dabei gab es Zeiten, da war Billard ein Spiel für Könige. Mein neuer Beitrag auf Radio SRF 2 Kultur.

 

Nach Konstantinopel

Der unansehnliche Bronzeklumpen, den 1901 griechische Schwammtaucher vom Meeresgrund vor der kleinen Insel Antikythera bargen, sollte sich in den folgenden Jahrzehnten als einer der bedeutendsten Funde der Wissenschaftsgeschichte herausstellen: Unter der verkrusteten Oberfläche liegen, durch modernste Technologien sichtbar gemacht, die Überreste eines hochkomplexen Getriebes aus 30 oder mehr Zahnrädern, die vor 2200 Jahren astronomische Zyklen mit staunenswerter Präzision nachbildeten und mittels Zeigern auf Zifferblättern anzeigten. Der Mechanismus von Antikythera war die erste mechanische Rechenmaschine der Menschheitsgeschichte.

Was mit dem Versuch einer interaktiven 2D-Darstellung begann, sollte sich zu einem VR-Projekt ausweiten, das sich als interaktive Webapp oder als animiertes 3D-Modell nutzen lässt. Die Reise führte weiter, zu einem virtuell mechanischen Rechner mit Mondphasen- und Eklipsenanzeige und schliesslich zu einem vollständig 3D-druckbaren Mondrechner, der – wie sein Vorbild aus dem alten Griechenland – den Vorgaben der antiken Astronomie folgt und zuverlässig die Mondmonate berechnet, mit nur einem Tag Abweichung in 220 Jahren.

Von Antikythera nach Konstantinopel: Meine Recherche-, Programmier- und Konstruktionsreise wird Thema eines Referats sein, das ich anlässlich des 15th International Illustration Research Symposium am 21. November an der Koç-Universität in Istanbul halten werde.

 

Hygiene

Ein neuer Morgen, wir sind frisch geduscht und machen uns kaum Gedanken darüber, wie wichtig Hygiene eigentlich ist. Gesundheit hat viel mit Hygiene zu tun, und die alten Griechen kannten dafür sogar eine eigene Göttin. Mein neuer Beitrag auf Radio SRF 2 Kultur.

 
 
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