Backgammon

Vor genau acht Jahren ging sie online: meine eigene Version des Brettspielklassikers Backgammon. Das Spiel zählt zu den ältesten der Welt, und mein Ziel war es, Backgammon in einer robusten, auch auf mobilen Geräten funktionsfähigen Fassung zur bereitzustellen. Weil die Umsetzung von HTML 5 im Jahr 2010 noch in den Kinderschuhen steckte, programmierte ich das Game in dynamischem HTML 4.

Das Spiel verfügt über eine in Javascript geschriebene KI, und der Spielgegner mit den schwarzen Spielsteinen kann ziemlich aufsässig sein. Die (auf dem sogenannten «pip count»-Konzept beruhende) doppelte Balkenanzeige unterhalb des Spielbretts zeigt die jeweils aktuelle Spielstärke von Weiss und Schwarz an. Toi, toi, toi!


Backgammon: Illustration aus «Nerdcore».

Backgammon, Radio SRF 2 Kultur, «100 Sekunden Wissen», 10. Oktober 2010

 
 
 

Wuthering Heights

Salisbury Cathedral, England.

Leonardo multimedial

Die Wissenschaft steht vor einem Problem: Sie ist darauf angewiesen, mit der Öffentlichkeit zu kommunizieren, die sie finanziert. Diese Kommunikation aber verliert zunehmend ihr Publikum: Besonders nicht-wissenschaftsaffine Jugendliche, die vor der Berufswahl stehen und denen die Wissenschaft durchaus berufliche Perspektiven aufzuzeigen vermöchte, nutzen keine der althergebrachten Kanäle. Das Forschungsprojekt «Leonardo multimedial» nimmt sich dieses Problems an. Wir, ein Team von Multimediaproduzenten und Sozialwissenschaftlern, haben vor, die Unbefangenheit und das Geschick Jugendlicher im Umgang mit neuen Technologien in den Dienst der Wissenschaftskommunikation zu stellen.


Tutor Alexander Mazzone (rechts) und die angehenden Jugendreporterinnen und -reporter im Container-Klassenzimmer auf dem Aarefeldplatz in Thun.

Jugendliche sollen mit ihren eigenen Geräten (Handys, Tablets, Notebooks) nach dem Prinzip BYOD («Bring your own device») multimediale Wissenschaftsreportagen produzieren und innerhalb ihrer jeweiligen Peer-Gruppen verbreiten. Kurse, Praxisübungen und Coaching sollen sie zu Videoreportern machen, die Forschung in Form eigener Clips thematisieren und über ihre eigenen Social-Media-Kanäle Eltern, Geschwistern, Kolleginnen und Freunden näher bringen. Auf diese Weise will das durch die Gebert-Rüf-Stiftung finanzierte Projekt Jugendliche für multimediales Produzieren ebenso begeistern wie für die Vielfalt wissenschaftlicher Forschung in der Schweiz.

Im Rahmen des Ferienpass-Projekts «Jurep 2.0» in Thun bilden wir zusammen mit Studierenden der Berner Fachhochschule und der HTW Chur vier Wochen lang Teams von Schülerinnen und Schülern in Filmen und Videobearbeitung mit dem Smartphone aus. Die Jugendreporterinnen und -reporter begleiten filmisch die wissenschaftsnahen Ferienpass-Angebote, interviewen Forscherinnen, Beteiligte und Mitschüler, gestalten Kurzvideos und veröffentlichen diese anschliessend auf verschiedenen Social-Media-Kanälen. Grassroots-Wissenschaftsjournalismus: Leonardo hätte seine helle Freude.

Feeling Good

Freiburg, open-air, 30 Grad im (nicht vorhandenen) Schatten: Ein heisser Auftritt der vor 32 Jahren gegründeten Band Blues Green. Die Temperaturen taten dem Befinden keinen Abbruch: Feeling Good.

Vuvuzela

Musikwunsch zur Fussball-Weltmeisterschaft.

 
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