Kulturdaten hacken

Grosse Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: Als Aufwärmrunde für den dritten Schweizer Kulturdaten-Hackathon finden im Staatsarchiv Zürich der erste «#Zack Zürcher Archiv Hackday» statt. Der eigentliche Hackathon wird dann von 15. bis 16. September an der Universität Lausanne über die Bühne gehen. Der Schweizer Kulturdaten-Hackathon hat zum Ziel, gemeinfreie digitale Schätze der schweizerischen Gedächtnisinstitutionen (Museen, Bibliotheken, Archive, Galerien) zu heben und mittels spielerischer, künstlerischer, nüchterner, extravaganter, nützlicher und verrückter Anwendungen zugänglich zu machen.

Nach meinen beiden bisherigen Hacks «Tarot Freecell» und «Manesse Gammon», die im Rahmen der ersten beiden Hackathons 2015 und 2016 entstanden sind, werde ich mir dieses Jahr die Typografie der Inkunabelzeit vornehmen. Die Ästhetik von Typen und Lettern eignen sich vorzüglich für spielerische Zwecke, wie «Frutiger Toy» eindrücklich gezeigt hat, das Siegerprojekt 2002 des legendären, von Flickr- und Slack-Gründer Stewart Butterfield initiierten «The 5k Award».

Was immer Johannes Gutenberg vom Spielen gehalten haben mag: Seine Typografie wird ein prächtiges Casual Game abgeben. Grosses Kulturdatenhackerehrenwort.


«Tarot Freecell» (Projektdokumentation, 2015)


«Manesse Gammon» (Projektdokumentation, 2016)

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