Button Player

Fotos, Grafiken, Videos: Das Web ist ein Universum der Bilder. Und weil der Mensch ein Augentier ist, bieten selbst Audioplayer optische Opulenz: Covers, Playlists, Animationen und Regler ohne Ende. Hörstücke aber sind Kino im Kopf, und das Ohr wird nur ungern vom Auge gestört. Daher: Bildschirm frei für meinen minimalen Button Player.

Der Player besteht aus einem einzigen Knopf, der zwischen «Play» und «Pause» hin und her wechselt. Der im Uhrzeigersinn rotierende äussere Kreis markiert die aktuelle Position, der gegenläufige innere Kreiszeiger gibt die verbleibenden Minuten an; ein Lang- oder Rechtsklick schliesslich stoppt die Wiedergabe und spult zurück. Javascript und CSS 3 bieten alles, was es braucht: Mehr Player braucht kein Mensch.

Artikel →

The Chicago Seven Swing & Blues Revue: You Don't Know What Love Is (mp3, ogg). Max Ziegler ts, Jean-Luc Gassmann p, Christoph Thiel g, Cornel Sidler dr, myself b

Nie im Leben

Computer: Illustration aus «Nerdcore»

Vor 34 Jahren habe ich in Biel meine Matura gemacht. Und heute bringt das «Bieler Tagblatt», die Zeitung meiner Gymnasialzeit, ein Interview aus Anlass meines neuen Buches «Nerdcore» («Ich wollte nie im Leben einen Computer anfassen», pdf). Auch wenn dieser Vorsatz nicht lange Bestand haben sollte: Der Artikel ist eine Art medialer Heimkehr.

Update: Von «Nerdcore» angetan waren neben dem «Bieler Tagblatt» auch das Strassenmagazin «Surprise» («Jassen mit Steve Jobs»), das internationale Buchmagazin «Buchkultur» («Wie man im Digitalzeitalter konversiert») und der Leseförderungs- und Medienpädagogikblog «Lesen21» («Konversationslexikon für Nerds»).

PS: A propos Computer...

 
 
 

Nerdkunde

Nerdkunde-Exkursion in der Basler Buchhandlung «Narrenschiff»: Die Vernissage meines neuen Buchs «Nerdcore – ein Konversationslexikon für Nerds und alle, die es werden wollen» war eine kurze Reise durch Webistan, Medianien und Historika. Wenn einer eine Reise tut, so kann er was erzählen, dichtete Matthias Claudius im 18. Jahrhundert. Auch Claudius muss ein Nerd gewesen sein. (Bild: Verlag Johannes Petri/Satu Binggeli)

Hoher Besuch II

Das eigene Studienmodul «Digezz» Stephanie Forman Morimura, Presse- und Kulturattaché der Botschaft der Vereinigten Staaten in Bern, präsentieren zu können, ist ein Privileg. Und gar noch grösser ist es, wenn die Besucherin anschliessend zu Protokoll gibt, sie würde am liebsten gleich ein weiteres Studium in Angriff nehmen. Multimedia Production in Chur, versteht sich. (Bild: HTW Chur/Aristea Zachariadi)

Alles neu macht der Mai

Alles neu macht der Mai, lautet das Lieblingssprichwort der Multimediaproduzenten. Grosszügig sollte die neue Website werden, bildbetont, mit viel Weissraum, dazu flat, mobile first und responsive, mit CMS, Bootstrap- und XML-basiert - meine Wunschliste war lang. Aber Wünsche wollen schliesslich erfüllt werden. Ganz besonders, siehe oben, im Mai.

Blick in die Kristallkugel

Die Medienzukunft wird desto lauter diskutiert, je grösser das betreffende Medium ist: Newsroom- und Konvergenzprojekte der grossen Medienhäuser sorgen regelmässig für nationale Schlagzeilen. Nicht weniger bedeutsam aber ist der Medienwandel für die kleinen Lokalzeitungen. Gern geht vergessen, dass sie volle drei Viertel der noch existierenden Zeitungstitel ausmachen – in der Schweiz gibt es noch 150 Lokalzeitungen mit einer Auflage von weniger als 10 000 Exemplaren. Ihnen hat das «Bündner Tagblatt» eine Recherche gewidmet, und auch ihnen sage ich eine multimediale Zukunft vorher.

Hoher Besuch I

Hoher Besuch in den Räumen der Hochschule für Technik und Wirtschaft im Medienhaus der Somedia in Chur: Die Schweizer Medienministerin, Bundesrätin Doris Leuthard, liess sich über den Studiengang Multimedia Production und die experimentelle Plattform Digezz informieren. Zu reden gaben nicht nur die brandneuen Radio- und Fernsehstudios, sondern auch Konzept und Didaktik meiner Modulfolge «Konvergent Produzieren». Und allem voran die begeisternden Projekte der Studierenden. (Bild: HTW Chur/Martina Horber)

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14