Wer heute, an einem normalen Arbeitstag, der Arbeit fernbleibt und schwänzt, der macht blau. Warum wir nicht rot oder grün machen, hat mit einem alten Handwerk zu tun, dem der Färber nämlich. Von Freizeit bis Färberwaid: Mein neuer Beitrag auf Radio SRF 2 Kultur.
A night to remember: Gestern abend traten Blues Green zum ersten Mal in der alten Moschti Mühlethurnen auf. Wir haben die Moschti gerockt, dass es eine wahre Freude war, wenngleich mit einem lachenden und einem weinenden Auge: Zum letzten Mal war Sängerin Barbara Andrey mit dabei, die künftig musikalisch andere Wege geht. Nach über zehn gemeinsamen Bühnenjahren haben wir Barbara würdig verabschiedet, Blumenstrauss und Standing Ovation inbegriffen.
Und dennoch wird es nicht unser letzter Abend in der alten Moschti gewesen sein. Next year, same place. Promised.
Blues Green am 28. Januar 2023 live in der Petite Pinte, Farvagny FR. (Video: Benoît Perritaz)
Die Krönung eines Festmahls ist das Dessert, und das brauchte längst nicht immer so süss zu sein, wie wir es heute kennen. Was genau ein Dessert zu sein hatte, hing stets von der jeweiligen Zeit und Kultur ab. Eine salzig-süsse Tischkulturgeschichte – mein neuer Beitrag auf Radio SRF 2 Kultur.
Meton, mein Rechner für die Bewegungen des Mondes, hat ein Update erhalten: Der virtuelle Mechanismus berechnet nicht nur den synodischen Zyklus, sondern neu auch die drakonitische Periode. Ein Klick auf den Schalter oben rechts zeigt die aktuelle Gestalt des Mondes an und ebenso seine Position zwischen den beiden Mondknoten. Steht der orangefarbene Cursor bei Neu- oder Vollmond innerhalb einer der beiden Markierungen, ist mit einer partiellen oder totalen Sonnen- bzw. Mondfinsternis zu rechnen. Zwei weitere Buttons auf der rechten Seite erlauben das Berechnen von Neu- oder Vollmonden (und eventuellen Eklipsen) in Vergangenheit und Zukunft.
Der virtuell mechanische Mondphasen- und Eklipsenrechner «Meton».
Die Berechnung der beiden Zyklen richtet sich nach dem Vorbild des Mechanismus von Antikythera, jenes staunenswerten Mondkalenderrechners aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. Die Mondphasenanzeige nutzt dabei den bereits im alten Babylon bekannten Meton-Zyklus mit einem Getriebeverhältnis 235⁄19 = 47⁄14 × 70⁄19 ≈ 12,37 und erreicht so eine Genauigkeit von nur einem Tag Abweichung in 220 Jahren. Das Getriebeverhältnis 4725⁄352 = 75⁄16 × 63⁄22 ≈ 13,42 berechnet die drakonitische Periode mit einer Abweichung von einem Tag in 28 Jahren.
Was wohl Meton von Athen, der griechische Mathematiker und Astronom aus dem 5. Jahrhundert v. Chr., vom Mondrechner seines Namens gehalten hätte?
Apropos Meton-Zyklus:
2:12
Dieser Beitrag (mp3) entstand im Auftrag von Radio SRF 2 Kultur und wurde am 17. Mai 2024 in der Rubrik «100 Sekunden Wissen» ausgestrahlt.
Viele Kirchen tragen auf der Turmspitze einen Hahn. Seine Silhouette ist uns so vertraut, dass wir uns kaum Gedanken darüber machen, wie denn ausgerechnet ein männliches Haushuhn auf den Kirchturm kommt. Warum also ausgerechnet ein Wetterhahn? Ein kleiner kirchlich-ornithologischer Exkurs – mein neuer Beitrag auf Radio SRF 2 Kultur.
Die Menhire von Clendy sind eindrucksvolle Zeitzeugen der Steinzeit. Die Anlage am Südufer des Neuenburgersees ist ebenso mystisch wie geheimnisvoll und ermöglicht eine Reise in längst vergessene Zeiten. Mein neuer Beitrag im Blog des Schweizerischen Nationalmuseums, auf Watson und auf Radio SRF 2 Kultur.
Die Menhire von Clendy am östlichen Stadtrand von Yverdon VD.
Apropos Menhir:
2:22
Dieser Beitrag (mp3) entstand im Auftrag von Radio SRF 2 Kultur und wurde am 23. August 2024 in der Rubrik «100 Sekunden Wissen» ausgestrahlt.
Beim Stehlunch oder auf der Party ist Smalltalk angesagt – bloss, worüber sprechen? Im Zweifelsfall übers Wetter: Regen oder Schnee, Hitze oder Kälte. Vom Wetter ist immer gut reden. Mein neuer Beitrag auf Radio SRF 2 Kultur.