We made it

«Bare Münze»: Ein reich illustriertes und gebundenes Buch, das von Geld und Geschichte handelt, erzählt nicht nur von, sondern kostet auch Geld. Und weil Münzen bekanntlich nicht auf Bäumen wachsen, hat der Basler Verlag Johannes Petri eine Crowdfunding-Kampagne auf Wemakeit gestartet.

Ob À-fonds-perdu-Beitrag, ob signiertes und gewidmetes Buchexemplar oder gar eine ausgewachsene Lesung in der Firma: Mit der tatkräftigen Hilfe von 30 Unterstützerinnen und Unterstützern haben wir's geschafft. «Bare Münze» geht in Druck. In drei Wochen liegen die ersten Bände in den Buchhandlungen.

We made it. Grossartig. Danke.

Best of Digezz

Das Herbstsemester 2016/17 ist Geschichte, und die Arbeiten meiner Studierenden auf der Studierendenplattform «Digezz» liegen vor. Ob die künstlerische Reflexion über Einsamkeit «Lux», die instrumentale Weltreise «40 075 Kilometer», die nachdenklich machenden Generationengespräche oder den augenzwinkernden Blick in den Schminkspiegel «The Makeover»: Vorhang auf für die Best of «Digezz».

re:publica 17

Mein Hörlexikon «100 Sekunden» und ich fliegen an die re:publica nach Berlin. Meine These: Grosse Medienunternehmen unterhalten leistungsmächtige Websites, doch die haben einen grossen Nachteil: Sie behandeln alle Inhalte gleich, und sie nehmen keine Rücksicht auf besondere Projekte. Daher: Bühne frei für die thematische Subsite und den Blog - und für meinen Projektversuch «100 Sekunden». In einem «Lightning Talk» werde ich den Weg von Idee zu Blog und Buch Revue passieren lassen und zeigen, dass schlanke, passgenau auf ihren Zweck zugeschnittene Webprojekte aus der Feder ihrer Macher den corporate websites der Medienhäuser haushoch überlegen sind.

Und dass Journalisten, die noch immer kein HTML sprechen, bald keine mehr sind.

Bare Münze

Lesung vor 250 geladenen Gästen der Basler Schwabe-Verlagsgruppe: Auch wenn mein neues Buch «Bare Münze – Gallier und heilige Gänse: Was es über Geld zu wissen gibt» noch gar nicht erschienen ist, findet es schon heute sein Publikum. Auf www.baremuenze.ch – und ab April im Buchregal.

Neujahrsapéro 2017 der Schwabe-Verlagsgruppe in der Markthalle Basel. (Bild: Cecilia Bächlin)

Der Link als Tatwerkzeug?

Wer im Web Inhalte veröffentlicht, deren Rechte bei anderen Urhebern liegen, verstösst gegen das Gesetz. Wie ist das aber, wenn ich einen Link auf eine Seite setze, auf der sich ein urheberrechtlich geschütztes Musikvideo befindet? Mache ich mich damit strafbar? Kommt es darauf an, wie ich die fremden Inhalte verlinke? Die AIPPI, die Internationale Vereinigung zum Schutz des geistigen Eigentums, verjeint – und versucht in einer Resolution (pdf), zwischen Linking und Deep Linking, Framing und Embedding zu differenzieren.

Auf Einladung der Schweizer Sektion der AIPPI diskutieren im Zürcher Technopark Matthias Gottschalk, Patentanwalts- und Rechtsanwalts-GmbH, Zürich, Catherine Mettraux Kauthen, Rechtsdienst der SRG-SSR, Bern, und ich darüber, wie das Recht mit Fragen zum geistigen Eigentum im Web umgehen sollte. Und darüber, dass der Gesetzgeber der Multimediarealität um Jahre, wenn nicht Jahrzehnte hinterherhinkt.


Link: Illustration aus «Nerdcore»

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