3D

Das Prinzip der 3D-Brille, einfach und verständlich erklärt.

Goldesel des Digitalzeitalters

«There ain't no such thing as a free lunch» – nichts im Leben ist gratis, sagt eine amerikanische Redensart. Doch weit gefehlt: Die Welt ist voll von Gratisangeboten, Programmen und Apps. Herunterladen und nichts dafür zahlen – das digitale Paradies. Nur wurden bekanntlich schon Adam und Eva daraus vertrieben, und der Apfel heisst heute «Freemium». «Freemium», das womöglich bauernschlaueste Geschäftsmodell der Welt, ist der Goldesel des Digitalzeitalters (mp3, ogg).

 
 
 

Unerreicht: Der Bleistift

Bleistift: Illustration aus «Nerdcore»

Er ist so richtig altmodisch. Retro, wie das heute heisst, aber nicht auf diese hippe Art, sondern altväterisch bis ins Mark aus Graphit und Ton: der Bleistift. Die Welt ist voll von Kugelschreibern, Computerkeyboards und Handytastaturen, doch nichts kommt an ihn heran. Der Bleistift ist und bleibt unerreicht.

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Dieser Beitrag (mp3, ogg) entstand im Auftrag von Radio SRF 2 Kultur und wurde am 15. Juli 2015 im Rahmen der Serie «Unerreicht» (Sendung «Kultur kompakt») ausgestrahlt.

 
 
 

Button Player

Fotos, Grafiken, Videos: Das Web ist ein Universum der Bilder. Und weil der Mensch ein Augentier ist, bieten selbst Audioplayer optische Opulenz: Covers, Playlists, Animationen und Regler ohne Ende. Hörstücke aber sind Kino im Kopf, und das Ohr wird nur ungern vom Auge gestört. Daher: Bildschirm frei für meinen minimalen Button Player.

Der Player besteht aus einem einzigen Knopf, der zwischen «Play» und «Pause» hin und her wechselt. Der im Uhrzeigersinn rotierende äussere Kreis markiert die aktuelle Position, der gegenläufige innere Kreiszeiger gibt die verbleibenden Minuten an; ein Lang- oder Rechtsklick schliesslich stoppt die Wiedergabe und spult zurück. Javascript und CSS 3 bieten alles, was es braucht: Mehr Player braucht kein Mensch.

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The Chicago Seven Swing & Blues Revue: You Don't Know What Love Is (mp3, ogg). Max Ziegler ts, Jean-Luc Gassmann p, Christoph Thiel g, Cornel Sidler dr, myself b

Nie im Leben

Computer: Illustration aus «Nerdcore»

Vor 34 Jahren habe ich in Biel meine Matura gemacht. Und heute bringt das «Bieler Tagblatt», die Zeitung meiner Gymnasialzeit, ein Interview aus Anlass meines neuen Buches «Nerdcore» («Ich wollte nie im Leben einen Computer anfassen», pdf). Auch wenn dieser Vorsatz nicht lange Bestand haben sollte: Der Artikel ist eine Art medialer Heimkehr.

Update: Von «Nerdcore» angetan waren neben dem «Bieler Tagblatt» auch das Strassenmagazin «Surprise» («Jassen mit Steve Jobs»), das internationale Buchmagazin «Buchkultur» («Wie man im Digitalzeitalter konversiert») und der Leseförderungs- und Medienpädagogikblog «Lesen21» («Konversationslexikon für Nerds»).

PS: A propos Computer...

 
 
 

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